Montag, 10. August 2015

Minsk- Tromsoe, 4500 Kilometer, 6 Wochen, 7 Länder




Am 17.6. 2015 flogen wir über Wien nach Minsk, der Hauptstadt Weißrusslands- auch Belarus genannt. Es kommen anscheinend nur extrem wenige Reiseradler an diesem Flughafen an. Wir galten schon als Exoten.
Kurz überlegten wir, ob wir 60 Kilometer über sandige Waldwege ins Centrum fahren sollten. Da wir abends Karten für Tschaikowskis Schwanensee im Theater besaßen entschieden wir uns dann doch für die Autobahn, die ziemlich leer war und einen breiten Seitenstreifen besaß.










Pünktlich zum dritten Läuten erreichten wir unsere Logenplätze, die mit 10 Euro angenhem preiswert waren.

Mitglieder des örtlichen Bike Clubs führten uns danach ins Nachtleben von Minsk ein und zeigten uns am nächsten Tag auf einer 80km Rund die Stadt und die Umgebung.














In Minsk- wie auch in vielen anderen Städten von Belarus und Russland- ist der Radler verpflichtet auf dem Bürgersteig zu fahren.
Leider vergaß man die Bordsteine abzusenken.
Mit dem schweren Gepäck ignorierten wir die Vorschrift.
Ausländer hält die Polizei angeblich nicht auf.











Abends zeigten wir für den Bike Club und andere Interessierte Bilder von unserer Fahrt von München nach Singapur. Ich konnte auf den angebotenen Dolmetscher verzichten.
Jeder verstand Englisch.
Es war ein schöner Abend mit netten, intelligenten und interessanten Menschen.
Noch mal ein herzlicher Dank nach Minsk- besonders an Pavel und Alex!




Am nächsten Morgen ging es endlich los.
Es gab nicht viele kleine und geteerte Straßen.
Meist fuhren wir so.
Unsere GPS Karte war sehr gut.










Da wir etwas im Zeitdruck war nahmen wir zum Schluss die E 28. Sie ließ sich relativ gut fahren.











Weißrussland ist ein neues Land im Radtourismus. Man ist dort ein gern gesehener Entdecker.
Es gibt viele Seen, Wälder und Natur zu entdecken. Minsk gefiel uns auch sehr gut.
Man sollte aber keine Berührungsängste zu Naturstraßen haben. Es ist nicht ganz einfach anf kleinen Teerstraßen sein Ziel zu erreichen. Die Versorgungslage ist meist gut. Die Preise relativ günstig.



weitere Berichte folgen demnächst

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