Freitag, 21. August 2015

Von Helsinki nach Russland









Es gibt auch Fähren direkt von Tallin nach Sankt Petersburg.
An unserem Termin wäre sie allerdings doppelt so teuer gewesen wie die beiden Fährfahrten
Tallin- Helsinki
Helsinki- Sankt Petersburg
Und wir waren zudem auch das erste Mal in Helsinki, unsere fünfte neue Hauptstadt in 14 Tagen.


















Leider stahl man uns in Sankt Petersburg beim ersten Cafe- Besuch gleich den Geldbeutel mit wenig Bargeld und zwei Kreditkarten. Der Polizeibesuch dauerte einen ganzen Nachmittag. Kein Polizist sprach eine andere Sprache als Russisch.
Touristen Polizei unbekannt.



 Wir bekamen Freikarten für die Eremitage.
Man sollte lieber 2 Tage einplanen und nicht 2 Stunden. Mehr hatten wir nach dem Polizeibesuch nicht mehr.

 Die Fahrräder mit in den Zug zu bekommen ohne sie auf die Größe eines Schuhkartons zu verkleinern ist ein großes Problem.
Die Zugführer ein noch größeres.
Wir hatten Glück und gewannen alle Fights!


Petrosaworsk, die Hauptstadt Kareliens liegt am Onega See, dem zweitgrößten See Europas.
Mehr Glanzpunkte entdeckten wir nicht.





















Karelien besteht zu 92% aus Wald und zu 7% aus Wasser.
Keine Städte, keine Menschen, keine Landwirtschaft und oft keine Infrastruktur.

Die unbekannte grüne Lunge Europas.





Leider fast nur kleine Fische.
Auch dieser schwimmt noch heute im See.

















Russland war nicht ganz leicht zu bereisen.
In Karelien gibt es eigentlich nur eine Straße- die 1400 Kilometer von St. Petersburg nach Murmansk.
Daneben nur wenig asphaltierte Straßen und diese führen meist nicht in die gewünschte Richtung.
Eigentlich wollten wir bis nach Murmansk.
Aber der heftige Verkehr auf der Hauptstraße, der Nordwind, eisige Temperaturen und Dauerregen ließen uns nach Westen - Finnland ausweichen.
Diese Gegend bietet noch viele Abenteuer für unerschrockene harte Biker.

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