Montag, 20. Dezember 2010

WIE ALLES BEGANN......

Jeder hat seinen Traum!
Viele Leute verschieben die Realisierung auf den Sankt Nimmerleintag.
Wir planten eine große Radtour nach unserem Arbeitsleben.
Am Nordkap waren wir schon, in den Tropen und auch mehrere Alpenüberquerungen haben wir mit Freude absolviert.
Dann aber kam der Plan vom südlichsten Punkt des europäischen Festland (Tarifa/ Südspanien) über den westlichsten Punkt (Cabo da Roca bei Lissabon/Portugal) bis zum nördlichsten Punkt in Nordnorwegen zu fahren.
Nein natürlich nicht zum Nordkap, aber nicht weit davon nach Kinnarodden auf der Nordkinn- Halbinsel.
Eine Alpentour im Juli 2009 brachte dann allerdings die entscheidende Wende und beschleunigte unser Vorhaben. Beim Aufstieg zum Ofenpaas überholten wir einen Radler mit Anhänger.
Natürlich wurde etwas über ihn gelästert, ob des vielen Gepäcks auf einer Alpentour. Aber im Vorbeifahren fragten wir dennoch freundlich, warum er denn so viel Zeug dabeihabe und wo es hingehe.
"Nach Kapstadt!"
"Und seit wann bist Du unterwegs?"
"Seit vorgestern!"
Pascal, ein netter Schweizer, versorgte uns von da an fast wöchentlich mit Kurzberichten über den Fortgang seiner Tour und mit tollen Bildern.
Isabel hatte jetzt einige orthopädische Probleme bekommen und musste operiert werden.
Schließlich entschieden wir uns die Tour vorzuziehen. 
Pascals Berichte aus Afrika bereiteten Isabel Bauchschmerzen, und  sie wollte doch lieber ein anderes Ziel.
Wir entschieden uns für Asien.
Viel weiter als nach Singapur gehts auf dem Festland nicht.
Dort gleich in der Nähe liegt auch der südlichste Punkt von (Festland-) Asien.
Also wurde diese Stadt unser Ziel. Viele Länder an der Strecke konnten wir erst jetzt auf der Weltkarte finden.
Routen wurden geplant und verworfen. Abreisedaten ebenfalls.
Es ist nicht ganz einfach den Absprung zu finden mit 2 Praxen, einem Haus mit Garten, mehreren Kindern und noch mehr Haustieren.
Isabel fand für ihre Praxis eine Partnerin, Uwe für seine eine kompetente Assistentin, alle Kinder sind aus dem Haus und besuchen uns hoffentlich mal hier oder dort auf unserer Reise und begleiten uns ein Stück. Und dann gibt es ja auch noch Skype!!!
Das Haus übernimmet für ein Jahr eine nette WG, die sich zusammen mit den lieben Nachbarn auch um Hund, Hühner, Enten und Kühe kümmert.
Natürlich wurden und werden wir mit Schauergeschichten über die Gefahren in diesen fremden Ländern und Gegenden bombardiert. 
Wenn man sich über diese Bedenken erst einmal hinweggesetzt hat, ist das erste Ziel erreicht und der Tag der Abfahrt rückt näher. 








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