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Freitag, 16. Dezember 2016

Noch ein paar Eindrücke von Valparaíso



Valparaíso hat uns ausgesprochen gut gefallen.

Wir blieben gleich drei Nächte, so lang wie sonst nie auf unserr Südamerikareise.
Die nur einen Steinwurf entfernte Stadt Vina del Mar mit ebenfalls 300.000 Einwohnern ist ganz anders
Mondän mit Luxushotels und - Restaurants.

Valparaíso ist wild und stolz und verbiegt sich nicht für die Besucher.
Wir lieben die Stadt.



Das Haus von Pablo Neruda




Von Valparaíso aus wollen wir per  Bus in das chilenisch\ argentinische Seenland.
Auf dem Weg zum Busbahnhof vermisse ich mein Portemonnaie.
Zwei Minuten später ein Anruf.
Erwin und Paul haben es gefunden und bringen es uns an den Busbahnhof.  Herzlichen Dank.
Die Fahrt nach Temuko ist chaotisch.
Kein Platz für unsere Raeder.
Wir verpassten einige Busse.
Es ist bereits  nach Mitternacht in Santiago.
Beim -zigten Versuch die Räder in den nicht vorhandenen Raum zu pressen -und sich so das Transportgeld zu sichern - werden sie mit Brachialgewalt in den Gepäckraum gepresst.
Isabels Bremse wird dabei abgerissen.
1 1\2  Tage Pause.

Die Weiterfahrt über Villarrica nach  Argentinien ist nett bis wunderschön

Davon dann später..







Samstag, 10. Dezember 2016

Argentinien von oben erleben.





Der Bus nach Mendoza war uns dann doch zu unsicher.
Kein Mensch konnte uns versichern,dass unsere Räder mitgenommen werden.
Dafür ist Argentinien berüchtigt.
Die teuren Tickets verfallen dann sogar auch noch.

Zum Glück fanden sich im Netz sehr günstige Flugtickets.
Für 210 Euro durften wir Argentinien von oben erleben.
Vom Salta ging es rueber an den Atlantik und den Rio de la Plata nach Buenos Aires.








Von  Buenos Aires dann weiter nach Córdoba und von dort nach Santiago de Chile.
Die letzten Sonnenstrahlen beleuchteten extra für uns noch den höchsten Berg Amerikas, den höchsten Berg außerhalb von Asien überhaupt, den 6962m hohen Aconcagua.








Die Fahrt in der Nacht auf der vielbefahrenen Autobahn bis zum Flughafen Hotel setzte Isabel ziemlich zu.
Das mag sie nicht wirklich.

Auch in Chile sind die Autobahnen für Radler eigentlich nicht zugelassen.

Eigentlich!

Die überholenden Polizisten grüßten uns dennoch freundlich.
Schließlich trugen wir immerhin Warnwesten.

Auch die ersten 40km am nächsten Tag auf unserem Weg nach Valparaíso machten eher keinen Spass.
Den verstehen übrigensb  auch die chilenischen LKW Fahrer nicht.
Sie rasen fast ausnahmslos ohne Rücksicht auf Verletzte und Tote.

Die Umgebung rund um die chilenische Hauptstadt würden wir beim nächsten Mal wirklich weiträumig umfahren, obwohl ein paar Abschnitte fann doch sogar ganz nett waren...





Einige tausend Kilometer von Peru entfernt sehen wir den Pazifik wieder, wo wir uns  von ihm im September erst einmal verabschiedet hatten.

Die Strecke von Con Con über Pina del  Mar bis Valparaiso war einfach sehr schoen- auch wegen den Pelikanen, Kormoranen und Robben.

Zu Valparaiso haben sowohl Isabel als auch ich eine innige Beziehung.
Ines, e¿ine Freundin von Isabel kommt aus dieser urigen Stadt.
Wie auch Eduardo, mein Freund aus Studenten WG Zeiten in Gießen.


Wir lieben die Stadt und finden ein schönes und trotzdem günstiges Appartement im 21. Stockwerk mit wunderschönem Blick über die vielen Hügel der Stadt und auf den pazifischen Ozean.










Sj









Oh ja, Weihnachtsmärkte gibt es hier auch.
Leider aber alle ohne Glühwein...







Mittwoch, 7. Dezember 2016

Salta- die schönste Stadt Amerikas. Und was nun?




Blick aus dem Hotelfenster auf die Altstadt von Salta.
Der schönsten Stadt Amerikas.
Wie sie so oft genannt wird.
Besonders in Salta...

Und wie vorher auf unserer Reise bereits auch schon z. B. Doe Stadt Cusco.....
Und wahrscheinlich noch 200 andere Städte in Amerika, oder mehr, oder irgendwo anders in der Welt...







Einige der Straßen von Purmamarca nach Salta, der schönsten Stadt Amerikas, waren zu verkehrsreich.

Wir suchten nach Alternativen.

Die waren nicht immer gut.

Zum Glück kann man in den Autowaschanlagen auch Fahrräder wieder kostengünstig reinigen.




auf dem Weg nach Dalta ist sogar die "große RN  9  "
Mitunter richtig klein und angenehm.
Auf etwa 100km nur 4m breit,für LKW gesperrt und Richtig nett.
















Die Fahrt von San Pedro nach Salta hat uns sehr gut gefallen.
Die schönste Stadt Amerikas - Salta- so wie so.
wie jetzt aber weiter?
Nach Mendoza, von wo wir nach Santiago de Chile weiter fahren könnten sind es 1300km.
Ziemlich viele langweilige Kilometer sind unter diesen.

Die Busgesellschaften in Argentinien sind grundsätzlich Radler -unfreundlich.

Räder werden nur- und auch dann nur gegen hohe Gebühr- mitgenommen, wenn sie in einen Schuhkarton passen. (Leicht übertrieben).
Nehmen sie die Räder nicht mit verfallen die  (teuren) Tickets leiderp.
Wir denken noch nach und genießen das Stadtleben von Salta.

Sonntag, 4. Dezember 2016

Purmamarca. Oder auch: Im Rausch der Formen und Farben...



Wenn Isabel fotografiert muss irgendetwas Besonders sein!




Wir sind weit gereist.
So etwas haben wir noch nie gesehen.

Die Abfahrt vom 4201m hohen Alto de Moreo führt auf 35km fast 2.000m in steilen Serpentinen in die Tiefe bis nach Purmamarca und dann noch 100km weiter  durch die Quebrada de Humahuaca.
Wir hatten ein paar hübsche Plakate gesehen und sind ein wenig enttäuscht die Abfahrt im dichten Nebel und mit schneidenden Eiskristallen im Gesicht beginnen zu müssen.
Irgendwann sind wir durch die Wolken gestoßen.
Vor uns leuchtet eine Felslandschaft in allen Farben des Regenbogens.
Und in allen Formen die die Natur sich in vielen Hundert Millionen Jahren Zeit hatte auszudenken.
Seit 2003 UNESCO Weltkulturerbe und Weltnaturerbe, was aber anscheinend noch niemand weiß. 
Selbst das allwissende Wikipedia schweigt, oder will sein Wissen nicht preisgegeben.

Wie immer sind die hier veröffentlichten Bilder vom IPhone, das hier wieder einmal seine Grenzen gesetzt bekommt.
Nach der Rückkehr folgen dann noch die guten Bilder...
An zwei Tagen habe allein ich mehr als 400 geschossen- und Isabel auch noch einmal mehr als zehn...