Sonntag, 16. Oktober 2016

Machu Picchu und das Heilige Tal der Inkas




Für viele Perureisende ist der Besuch der alten Inkametropole der Höhepunkt ihrer Peru- Reise.
Wir können das auch durchaus verstehen.
Die Gegend in der Machu Picchu errichtet wurde ist einmalig.
Die Baukunst der Inkas auf ihrem Höhepunkt.
Es ist wirklich atemberaubend- nicht nur wegen der Höhe auf fast 3.000m.
Wir aber waren aber jetzt wochenlang in einsamsten Gegenden unterwegs. Da scheut man große Menschenansammlungen und Kommerz.
Um beides kommt man leider bei einem Besuch von Machu Picchu nicht umhin.
Zur Ortschaft Aguas Calientes, dem Ort,in dem die Besucher wohnen und sich versorgen, führt keinerlei Straße.
Dies nuetzen die beiden Bahngesellschaften,die diese Strecke  nach Aguas Calientes betreiben weidlich aus und kassieren für die 42km 60 bis 100 Dollar- pro Person pro Strecke.
Die Benutzung der Bahn, mit der die Einheimischen für ganz wenig Geld fahren, ist Ausländern verboten....
Will man auf die Eisenbahn verzichten, so sitzt man fünf  Stunden im Bus und darf anschließend auch noch zwei Stunden entlang der Bahnlinie marschieren.
Es geht auch mit dem Fahrrád.
Die 150km pro Strecke mit vielen Höhenmetern über einen knackigen Pass  hätte uns aber zu viel Zeit
Also stiegen auch wir in den Luxuszug.

Nach der phantastischen Erfahrung in Choquequirao konnten wir dann Machu Picchu nicht so richtig genießen. Die Zahl der täglichen Besuchern wurde auf 3500 erhöht.
So steht man doch oft in einem Pulk von Besuchern und kann die wunderschöne Landschaft und die Baukunst der Inkas leider nicht ausreichend genießen.

Uns haben dann einige Highlights des Valle Sagrado, dem heiligen Tal der Inkas, dann wieder sehr gut gefallen.
Wir wohnten in einem wunderschönen Hotel im Orte Ollantaytambo, dem einzigen Ort Perus, in dem man noch in einer kaum veränderten Inkasiedlung wohnt.
Es gibt dort viele bekannte und unbekannte Relikte aus vergangenen Zeiten zu bestaunen. Oft ist man auch dort nicht ganz alleine, aber es geht ruhig und beschaulich zu.
Besonders beeindruckten uns die jahrtausende alten Salzpfannen von Maras, die Terrassen von Moray und einer der wichtigsten Quellflüsse des Amazonas und Architekt der gewaltigen Schluchten, der heilige Fluss Urubamba.

Mittlerweile sind wir in Cusco angekommen. Die Stadt wird häufig als die schönste Stadt Amerikas bezeichnet. Bei der Einfahrt haben wir es noch nicht so richtig geglaubt.
Mittlerweile sind aber auch wir davon überzeugt.
Wohnen tun wir hier bei den Eltern Cecilias, einer lieben Nachbarin, die vor vielen Jahren aus Cusco in die ebenfalls wunderschöne Stadt München zog.

































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