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Montag, 24. Juni 2019

Wir können auch anders... Neuseeland III


NZ








Ja, die Nächte waren zu kalt.
Die Tage zu kurz. Zum Schluss keine neun Stunden mehr.
Da kamen nicht mehr genügend Kilometer bis zum Sonnenuntergang zusammen.
Und die Nächte waren nicht nur kalt, sondern auch sehr lang.
Um fünf  Uhr ging die Sonne unter. Um sechs hatten wir zu Abend gegessen. Und um 8:00 Uhr geschlafen. Das sind bis zum Sonnenaufgang dann  9-11 Stunden Schlaf.
Irgendwann wollten wir dem Kleinkinder- Tagesablauf entkommen und beschlossen, einen Camper zu mieten.
Diese sind im Spätherbst\ Winter in Neuseeland spottbillig.
Aber eine Umstellung war es schon, nach sieben Monaten täglichen Radelns, plötzlich ein "Haus" um sich zu haben.
Isabel hasst das Autofahren.Und die neuseeländischen Straßen. Auto- und LKW- Fahrer tun auch alles in ihrer Macht stehende, um einem das Fahrvergnügen auszutreiben..
Daher bemühten wir uns, so wenig wie möglich zu fahren, und so viel wie möglich zu radeln und zu wandern.










Ja, wir hatten die Berge vermisst.
Die Anden und unsere Alpen lieben wir sehr.
Klar, dass wir uns so viel wie möglich in den hiesigen (Süd-) Alpen aufhielten und Radtouren zu den Skistationen unternahmen.
Die öffnen aber erst ein paar Wochen später.....












Die Südinsel gefiel uns landschaftlich sehr gut.
Das sind die Bilder und Landschaften, die man von Magazinen und Reiseberichten kennt.














Also, wir ließen es uns richtig gut gehen.
Und jeden Abend gab es ein gutes Essen.
Sogar auch mal was richtig Bayrisches...







German Bratwurst, Sauerkraut und selbst gemachter Kartoffelbrei.












Meist hatten wir gutes Wetter.
Aber nicht immer.
Sieht aber auch dann noch ganz hübsch aus.



















Wir haben in den mehr als zwei Monaten in Neuseeland viele wunderschöne Landschaften kennengelernt.
Und sehr herzliche und aufgeschlossene Menschen getroffen.
Besonders David aus Dunedin hat einen Platz in unserem Herzen.
Wer immer mit dem Fahrrad in Neuseeland unterwegs ist, oder eine Reise plant, sollte auf seine Website gehen.

www.cycletour.org.nz

Und er freut sich immer über Gäste und bewirtet sie fürstlich und zeigt ihnen seine Stadt und die Umgebung.







Eigentlich hatten wir einen Flug nach Melbourne gebucht.
Aber jetzt, zur Wintersonnenwende, ist es auch dort kalt und regnerisch.
Im australischen Radforum wird uns abgeraten, zu dieser Jahreszeit oder auch überhaupt mit dem Rad von Melbourne nach Sydney zu fahren.
Den Rat haben wir beherzigt.
War dann doch nicht ganz  einfach.Wir dachten eigentlich sehr erfahren mit Flugreisen und Radmitnahme zu sein, wollten es uns diesmal ganz leicht machen: Flughafenhotel, Räder kommen in die obligatorisch vorgegebenen Kartons. Eine Sache von wenigen Minuten. Dummerweise sind die Kartons wohl für Klappräder gedacht. Wir mussten unsere Räder komplett zerlegen.  Als endlich das Gepäck verstaut war zeigte die Anzeigetafel Boarding. Sofort!  Unser Handgepäck war aber noch im Hotel.  A

lles im Dauerlauf erledigt, leider auch noch zum falschen Gate, die nette Stewardess meinte, Flieger schon weg, war aber nicht unserer, also wieder Dauerlauf zum richtigen Gate - für heute genug Sport getrieben!
Jetzt sind wir hier:








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