Donnerstag, 2. Juni 2011

Eine Zwischenbilanz- eigentlich nur interessant für Fernradler...


Zwischenbilanz

Nun liegen etwa 7000km, 10 Länder und 14 Grenzübergänge hinter uns.
Wir saßen bei einem Schnitt von etwa 14kmh somit etwa 500 Stunden  im Sattel.
Zeit eine Bilanz zu ziehen.
Unsere (Velotraum) Räder  laufen perfekt. Je schwerer, desto besser liegen sie auf der Straße um so besser sind sie gefedert. Auf solch einer Reise sind wir auf sie angewiesen. Sie sind uns ans Herz gewachsen.
Jeder ist mit seiner Ausstattung glücklich.
Die Trapezfederung unterm Sattel nimmt die härtesten Stöße- schon gut bei manchen Schlaglochstrecken und Pisten.
Isabel ist froh eine Federgabel und Klickpedale zu haben- Uwe freut sich bei Nässe über seine (Steck-) Schutzbleche,die auch nach 7000km noch gut halten.
Es sind unsere ersten Räder mit der Rohloff 14- Gang Nabenschaltung.
Sie schaltet exakt und ist  praktisch wartungsfrei.
Wir würden sie mittlerweile jeder anderen Schaltung vorziehen.
Lange hatten wir überlegt mit oder ohne Hänger (Weber- Monoporter)  zu fahren.
Selbst der Verkäufer riet uns eher davon ab.
Haben es allerdings bisher nicht bereut. Beim Fahren und  selbst beim Bremsen bei hohen Geschwindigkeiten auf Bergabpassagen merkt man ihn kaum- und er bietet viel Platz für Campingequipment , Lebensmittel und Ersatzteile.
Bei Hotelaufenthalten kann er  unten am Rad bleiben.
Unsere Ortliebtaschen halten nun schon seit vielen Jahren auch bei Wolkenbrüchen unsere Sachen trocken.
Lange Zeit suchten wir den perfekten Spiegel für unseren Lenker.
Ein Bekannter montierte uns Mofaspiegel. Perfekt und teilweise lebensnotwendig.
Unsere Magura Hydraulikbremsen arbeiten perfekt, und wir haben trotz des hohen Gesamtgewichtes und vielen Bergpassagen noch immer den ersten Satz Bremsklötze.
Unsere Reifen sind Testreifen von Schwalbe. Haben sich bei allen Straßen- und Witterungsverhältnissen bewährt. Und auf der gesamten Reise gabs erst einen Platten (Uwe, Hinterrad).
Sonstige Pannen: wir hatten die Schraube der Platte der externen Ansteuerung der Naben- Schaltung wohl nicht richtig zugedreht. Schlamm trat ein und  zerstörte das Gewinde der darin befindlichen Aluschnecke.
Rohloff sandte unverzüglich Ersatz, aber ein versierter Schrauber auf Kos  schuf mit einer Eisensäge- provisorisch- ein neues Gewinde. Dies hält bis heute.
Vom Material her würden wir genauso wieder auf Reise gehen!
Perfekt!

Einige Kleinigkeiten erwiesen sich als sehr nützlich.
Bei schlechter Sicht, engen Straßen oder viel Verkehr fahren wir mit Warnwesten. Haben das Gefühl es hilft uns größere Aufmerksamkeit zu erzielen.
Jeder hat je eine kleine Flagge von Deutschland und dem jeweiligen Gastland.
Isabels dient gleich noch als Abstandshalter, ragt etwa 30cm über die Ortliebftaschen hinaus und zwingt die Autofahrer zu einem größeren Bogen. Sie wurde erst  einmal berührt.
Deutschland ist in den bisher bereisten Ländern sehr beliebt- auch wegen unserer Fußball- Nationalmannschaft.
Schlichtweg der Hit ist unsere “Visitenkarte”. Eine Karte in Postkartengröße. Auf der einen Seite unsere geplante Reiseroute und die Blogadresse- auf der anderen stehen wir vor unserem Haus mit Schnee, Rädern, Auto, Hund und unseren Kühen. Egal wo wir bisher waren: am meisten Aufmerksamkeit zogen die Kühe auf sich. Wir verschenken sie bei Besuchen oder für Gefälligkeiten - nicht die Kühe, die Karten!!!- und erhielten durch sie auch schon verbilligte  oder bessere Zimmer, Kabinen auf Fähren umsonst und, und, und
So kann auch gut eine gewisse “Sprachlosigkeit” überwunden werden.
Die normalen Fragen nach den Namen, woher, wohin und wer seid Ihr werden beantwortet.
Dank an meinen lieben Nachbarn Sigi Kellerer.

Unser Salewa Zelt “Bergen” behütet uns zuverlässig seit vielen Jahren. Vor unserer Reise wurde kostenfrei alles überprüft ,  nachgenäht und ein Reparaturset mitgegeben. Dies hat sich bei einem Stangenbruch als sehr nützlich erwiesen.
 Und der Allzweckbrenner Primus Omnifuel arbeitet ohne Fehl und Tadel.
Doch noch was gefunden was nicht stimmt.
Der Windschutz des Brenners löst sich auf und sollte bald durch einen stabileren ersetzt werden.
Die Schutzblechhalterung des Hängers ist abgerissen und führte dazu, dass das Schutzblech den Hänger blockierte und quer stellte. Und das bei einer Abfahrt mit ca 50km/h – ist glücklicherweise gut gegangen!

1 Kommentare:

Am/um 22. August 2011 um 10:49 , Blogger 丝绸之路 www.silkroad-project.eu meinte...

http://silkroad-project.blogspot.com/search/label/zehn%20goldene%20Regeln

An dieser Stelle koennen wir es uns nicht verkneifen, auf unsere

10 goldene Regeln fuer den Umgang mit ReiseradlerInnen

hinzuweisen...

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